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Was ist eigentlich … ein Kimono?

09.01.2015 09:00

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Der Kimono ist ein altbekannter Fashion-Klassiker und aktuell beliebter denn je. Doch woher kommt der exotische Dauerbrenner eigentlich und wie kombiniert man ihn am besten?

Japanische Tradition 

Der Kimono bezeichnet eine japanische, mantelartige Tracht, die mit einer Schärpe zusammengebunden wird. Der Name setzt sich aus den japanischen Wörtern für anziehen (kiru) und Ding (mono) zusammen.

Kimono-ähnliche Gewänder gibt es schon seit langer Zeit, spätestens Ende des 16. Jahrhunderts hat sich der Kimono als Alltagskleidung in Asien durchgesetzt. Für jeden gesellschaftlichen Stand und jedes Geschlecht gab es passende Kimono-Modelle. Heute trägt man den Kimono in Japan zwar nicht mehr täglich, zu besonderen Anlässen ist er dennoch nicht wegzudenken.

Kimono-Styles in Europa - klassisch, extravagant und casual

Der ferne Osten hat es auch zu uns geschafft und macht Frauen seit den 1950ern zu Alltags-Geishas: Trug man den Fernost-Trend da noch in Form von Jacken im Kimono-Stil, wird es nach und nach mutiger. In den 1980er Jahren sorgen zeitgenössische japanische Designer wie Yohji Yamamoto, Issei Miyake, Kenzo und Comme des garçons dafür, dass der oft androgyn gestylte Kimono-Look abseits Asiens endgültig seinen Siegeszug antritt, auch stilbewusste Männer hüllen sich in die feinen Stoffe.

Heutzutage wird der Look meist von Frauen getragen und dementsprechend femininer gestylt. Hierbei gilt eine Stylingregel, wenn man nicht zu exzentrisch wirken will: Wer Kimono trägt, sollte ansonsten auf eher enge Passformen zurückgreifen. Am besten kombinieren kann man die guten Stücke - sofern man sie nicht als Kleid trägt - zu Skinny-Jeans oder Bleistiftröcken. Für einen dezenten Asia-Look reichen schon kimono-ähnliche Jacken - die gibt es jetzt auch als Casual-Variante bei Capelli. Für alle, die etwas mehr Extravaganz mögen, ist natürlich auch das Richtige dabei. Lasst Euch einfach im Capellishop inspirieren!




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